Sachverständige und Gutachter für Betriebsunterbrechungsschäden

Leistungen im Rahmen der von unseren Sachverständigen und Gutachtern durchgeführten Begutachtungen von Betriebsunterbrechungsschäden sind u.a.:

  • Feststellung, ob ein versicherter Schaden vorliegt
  • Ermittlung des Ertragsausfalls als schadenbedingt entgangener Deckungsbeitrag
  • Herleitung des Umsatzausfalls, der durch den Schaden entstanden ist
  • Berücksichtigung des Umsatzes in der Zeit vor dem Schadenereignis oder auch danach
  • Herbeiziehung der Unternehmensplanung sowie der saisonalen Einflüsse auf den Umsatz
  • Berücksichtigung von Prognoserisiken und möglichen Wachstumstrends
  • Feststellung etwaiger Schadenminderungskosten
  • Berechnung der durch die Betriebsunterbrechung eingesparten Kosten
  • Ermittlung von etwaigen Erwirtschaftungen
  • Ermittlung der vertraglich vereinbarten Haftzeit
  • Prüfung auf eine möglicherweise vorliegende Unterversicherung
  • Anfertigung von belastbaren und gerichtsfesten Gutachten

Betriebsunterbrechungsversicherung

Im Schadensfall hilft eine Betriebsunterbrechungsversicherung.

Absicherung gegen Ertragsausfälle

Für den Fall eines Schadens - z.B. eines Leitungswasserschadens - können sich Unternehmen mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung gegen Ertragsausfälle absichern. Der Betriebsunterbrechungsschaden stellt dabei den durch den Schaden entgangenen Deckungsbeitrag dar - der Differenz zwischen dem Umsatz und den variablen Kosten. Durch den Schaden womöglich ersparte Kosten zählen nicht zum Betriebsunterbrechungsschaden. Sollte durch die Aufwendung zusätzlicher Kosten ein Weiterbetrieb des Unternehmens ermöglicht werden, so handelt es sich hierbei um Schadenminderungskosten. Sie sind ebenfalls dem Betriebsunterbrechungsschaden zuzuschlagen.

Berechnung des Ertragsausfalls

Im Schadenfall kommt es bei einer Betriebsunterbrechung auf die Berechnung des Ertragsausfalls an.

Die große Frage ist: Wie groß wäre der Umsatz gewesen?

Zur Berechnung des schadenbedingt entgangenen Deckungsbeitrags wird zunächst der Umsatzausfall ermittelt. Hierfür wird der Umsatz im Unterbrechungszeitraums herangezogen und mit einem Soll-Umsatz verglichen. Der Soll-Umsatz ist dabei eine kritische Größe. Heranzuziehen ist der Umsatz in der Zeit vor dem Schadenereignis oder auch danach. Zudem ist die Unternehmensplanung zu berücksichtigen sowie saisonale Einflüsse und Wachstumstrends. Vom entgangenen Umsatz sind dann der Materialaufwand, die variablen Kosten oder auch eingesparte Kosten abzuziehen. Hinzuzählen sind so genannte Erwirtschaftungen. Das sind Erträge, die wegen der Betriebsunterbrechung erzielt werden.

Prüfung auf Unterversicherung

Prüfung auf Unterversicherung

Es wird knifflig

Eine Unterversicherung liegt dann vor, wenn die Versicherungssumme einer Betriebsunterbrechungsversicherung niedriger ist als die Höhe des Betriebsunterbrechungsschadens. Dann kommt es zu einer anteilsmäßigen Kürzung des Entschädigungsbetrags. Daher ist allen Unternehmen anzuraten, die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme regelmäßig dahingehend zu prüfen, ob sie noch realistisch ist. Das Problem hierbei: man weiß nichts über die Höhe eines möglicherweise in der Zukunft eintretenden Betriebsunterbrechungsschadens. Daher sind entsprechende Berechnungen erforderlich.

Ursachen für eine Betriebsunterbrechung

Eine Ursache für eine Betriebsunterbrechung kann ein Feuerschaden sein.

Eine ganze Palette möglicher Schäden

Eine Betriebsuntebrechung tritt dann ein, wenn die normale Geschäftstätigkeit teilweise oder vollständig durch einen Schaden unterbrochen wird, so dass es zu Umsatzeinbußen und Ertragsausfällen kommt. Die Schäden, die zu Betriebsunterbrechungen führen, können vielfältig sein. Zu nennen sind hier zum Beispiel Brandschäden, Wasserschäden, Leitungswasserschäden, Frostschäden oder Feuer- und Einbruchschäden.