Rohrbrüche im öffentlichen Wassernetz

Rohrbrüche im öffentlichen Wassernetz können Wasserschäden verursachen.

Rohrbrüche von untererdig verlegten Wasserleitungen verursachen Wasseraustritte ins Erdreich. Dort kann sich das Wasser unter bestimmten Umständen fortbewegen und Schäden verursachen. Im vorliegenden Fall trat ein solcher Rohrbruch ca. 50 m entfernt von einem Haus auf. Gleichzeitig erfolgte ein starker Wasserzufluss in die Zisterne des Hauses. Die Zisterne lief sogar über. Das Wasser musste schließlich aus der Zisterne abgepumpt und entsorgt werden. Das Wasser trat auch in das Gebäude ein, was einen Gebäudeschaden nach sich zog.

Wasserschaden nicht nachweisbar

Die Vermutung lag nahe, dass das Wasser aus dem Rohrbruch im Erdreich an das Haus herangetreten war. Dort wurde es dann von der Dränage des Hauses erfasst und verursachte den entsprechenden Schaden. Diese Vermutung konnte allerdings durch das beauftragte Gutachten nicht nachgewiesen werden. Mit Hilfe von Wasseranalysen ermittelte unser Gutachter u. a., dass das Wasser aus der Trinkwasserleitung eine andere Zusammensetzung hatte als das Wasser in der Zisterne. Hierbei wurde die Bodenpassage des Wassers, bei der das Wasser lösliche Stoffe aufnimmt, mit einbezogen.

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