Renaturierung einer Flussaue

Renaturierung einer Flussaue

Im Rheinland führte man die Renaturierung einer Flussaue durch. Also mit anderen Worten den Umbau eines Flussabschnittes zur Gewinnung von Rückhalteraum. Im Rahmen dieser Renaturierung wurden unter anderem auch Bodenuntersuchungen durchgeführt. Diese ergaben durchgängig hohe Schwermetallgehalte und punktuell erhöhte PAK-Gehalte (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe).

Risikoabschätzung und Bewertung

Zur Abschätzung der Risiken quantifizierte der Sachverständige den Austrag von Schwermetallen und PAK im Ist-Zustand und im Planungszustand (Schaffen eines Retentionsraums). Die Risikobetrachtungen ergaben in der Summe eine geringe Erhöhung von Schwermetallfrachten im Grundwasser. Demgegenüber steht jedoch durch die Umlagerung und Abdichtung eine Reduzierung der Gesamtmenge an Schwermetallen, die dem Sickerwasser verfügbar ist. Dadurch konnte man die Gesamtmaßnahme der Renaturierung hinsichtlich der Umweltauswirkung positiv bewerten. Der Eintrag in das Grundwasser wird beobachtet.

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