Defektes Relais in der Heizungssteuerung löst Frostschaden aus

Defektes Relais löst Frostschaden aus.

Bei Frostschäden wird immer wieder behauptet, dass die jeweiligen Heizungsanlagen ausgefallen wären. Oftmals stimmen diese Behauptungen nicht, im vorliegenden Fall aber doch. Denn wer hält schon ein kleines Relais für den Übeltäter?

Das Irreführende an Frostschäden kann manchmal sein, dass Wasser führende Rohrleitungen einfrieren können, obwohl die Heizungsanlage in Betrieb ist. Die Rohrleitungen, die in diesen Fällen einfrieren, sind meist in nicht frostsicheren Bereichen verlegt. Aber es ist auch so, dass die Thermostatventile der Heizkörper nur die Temperaturen am Thermostatventil erfassen. So heizen die Heizkörper praktisch nur sich selbst und weiter davon entfernte Bereiche können auskühlen.

Trivialer Grund mit großer Auswirkung

Wenn Heizungsanlagen tatsächlich ausfallen, liegt das bei Ölheizungen zumeist daran, dass kein Öl mehr im Tank ist. Dies ist gerade bei leer stehenden Gebäuden häufig der Fall. Weiterhin kann auch die verbindende Rohrleitung zwischen dem Öltank und dem Brenner der Heizungsanlage zum Problem werden. Eben dann, wenn diese nicht frostsicher verlegt ist. Dann kann das Öl ausflocken mit der Folge, dass die Brennerdüsen verstopfen. Im vorliegenden Fall war es aber ganz anders. Ein Relais der Heizungssteuerung war defekt. Dadurch schaltete sich die gesamte Heizungsanlage ab. Das Gebäude kühlte aus, als es zu dramatisch tiefen Außentemperaturen kam. Der Schaden war beträchtlich - das den Schaden verursachende Bauteil klein.

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