Kühlwasser in Stahlwerk zu warm

Kühlwasser im Stahlwerk zu warm

Ein Stahlwerk betreibt einen offenen Kühlwasserkreislauf, der aus mehreren Komponenten besteht. Im Laufe der Jahre wurden die Kapazitäten des Stahlwerks kontinuierlich erweitert. Allerdings erfolgte keine Nachrüstung des Kühlwasserkreislaufs in Bezug auf die Kühlleistung (Kühlturm bzw. Kühltürme). Weiterhin fehlte es der Wasseraufbereitung innerhalb des Kühlwasserkreislaufs an einer effizienten Entnahme von Feststoffen. Diese Feststoffe werden durch die Direktkühlung im Stahlwerk ins Wasser eingetragen. Die Folge hiervon war eine Verschlammung der Klärbecken.

Kühlleistung nicht ausreichend

Die Klärbecken innerhalb des Wasserkreislaufs sind eigentlich zur Sedimentation der Feststoffe eingebaut. Durch die Verschlammung reduzierte sich jedoch das Klärvolumen. Hierdurch verringerte sich dementsprechend die Aufenthaltszeit des Kühlwassers in den Klärbecken. Die Folge war das Ausbleiben der Kühlwirkung. Dies ist nämlich ein durchaus beabsichtigter Nebeneffekt der Klärbecken - die Kühlwirkung an der Wasseroberfläche. Weiterhin führte die vergrößerte Fließgeschwindigkeit in den Klärbecken zu einer Einbuße der Klärleistung. Infolgedessen wurde keine ausreichende Kühlleistung mehr erzielt und das Kühlwasser war am Ende zu warm. Des Weiteren gab es ein Problem mit der Qualität des Kühlwassers, da schließlich zu viele Stoffe im Wasser enthalten waren.

Gutachten mit Lösungsvorschlägen

Das angefertigte Gutachten unseres Sachverständigenbüros Dr. Hövelmann & Rinsche legte die o.a. Schwachstellen im Kühlwasserkreislauf des Stahlwerks offen. Es erfolgte eine detaillierte Darstellung der Ursachen für die Mängel. Darüber hinaus beinhaltete das Gutachten Vorschläge für die Mangelbeseitigung inklusive einer entsprechenden Kostenübersicht.

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