Korrosion wegen Desinfektionsmittel im Kühlwasser

Korrosion in einem Kühlkreislauf wegen Desinfektionsmittel im Kühlwasser

Ein Produktionsunternehmen ersetzte einen offenen Kühlkreislauf durch einen geschlossenen Kühlkreislauf. Hierfür baute man eine umfangreiche neue Anlage für die Zirkulation von Kühlwasser. Aufgrund von Korrosionen in dieser Anlage beauftragte man unser Sachverständigebüro Dr. Hövelmann & Rinsche mit einer Begutachtung. Unser Sachverständiger begann mit einer Bestandsaufnahme.

Fehlerhafte Anwendung des Desinfektionsmittels

Ermittelt werden konnte, dass kurz nach der Inbetriebnahme des neuen Kühlkreislaufs sich eine massive Verkeimung des Kühlwassers herausstellte. In der Folge testete man deshalb verschiedene Desinfektionsmittel. Die Verkeimung konnte gestoppt werden. Dies ermöglichte der Einsatz eines speziellen Desinfektionsmittels. Die Begutachtung durch unseren Sachverständigen entlarvte schließlich genau dieses Desinfektionsmittel als den Übeltäter. Das Mittel durfte nämlich eigentlich nur stoßweise über einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden. Es wurde jedoch kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum hinweg dosiert. Die Folge waren Korrosionserscheinungen. Diese traten hauptsächlich in den vom Kühlwasser gekühlten Maschinen auf. Dort kam es zu einer Berührung zwischen dem Kühlwasser und den Wärmetauschern aus Aluminium. Da ein Bestandteil des Desinfektionsmittels Aluminium angreift, war die Ursache gefunden.

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