Gefährdungsabschätzung für eine Ziegelei-Altlast

Gefährdungsabschätzung für eine Ziegelei-Altlast

Seit den 1920er Jahren wurde am besagten Standort ein Ziegelei betrieben. Anfang der 1990er Jahre wurde dann im Rahmen der Ziegelherstellung mit der Verwertung u. a. von ölkontaminiertem Bodenmaterial als Lehmersatzstoff begonnen. Hierbei wurden Böden mit erheblichen Schwermetallgehalten und organischer Belastung (Kohlenwasserstoffe, PAK) verarbeitet. Reste dieser Böden lagern nun auf dem Grundstück. Darüber hinaus existiert auf dem Grundstück eine alte Gemeindedeponie. Es bestand eine potenzielle Gefahr fürs Grundwasser. Bei diesem Objekt handelte es sich somit um eine klassische Altlast, für die eine Gefährdungsabschätzung durchzuführen war.

Aufwendige Untersuchungen nötig

Ziel der Gefährdungsabschätzung bzw. der Begutachtung war es eine an die örtliche Biotopsituation angepasste Nutzung zu erreichen. Der damit verbundene Abriss und die Umnutzung sollte gutachterlich begeleitet werden. Hierfür waren die für eine Altlast bzw. für eine anstehende Altlastensanierung üblichen Arbeiten zu erledigen. Diese beinhalten zum einen eine historische Recherche und geht weiter über verschiedene Untersuchungsprogramme. Dazu gehörte beispielsweise ein Grundwassermonitoring und die Erstellung eines Sanierungsplans. Selbstverständlich wurde dann auch der erforderliche Abriss und die Maßnahmen zur Umnutzung sachverständig begleitet.

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