Schaden an Mehrfamilienhaus durch Frost

Frostschaden in einem Mehrfamilienhaus

Aus einem Mehrfamilienhaus trat an mehreren Stellen der Außenmauern Wasser aus. Die Arbeiten des Sachverständigen- und Gutachterbüros Dr. Hövelmann & Rinsche zur Ermittlung der Schadensursache ergaben, dass das Haus über mehrere Monate nicht bewohnt war. Die Fenster standen in Kippstellung offen, auch während des Winters. In Folge von Kälte und Frost kühlte das Gebäude deshalb aus.

Keine Ersatzpflicht

Während einer mehrtägigen Frostperiode kam es dann wegen gefrierenden Wassers an zwei unterschiedlichen Stellen zu Rohrbrüchen. Da der Eigentümer des Gebäudes als Versicherungsnehmer seinen nach Versicherungsbedingungen geltenden Pflichten nicht nachgekommen war (Beheizung in der kalten Jahreszeit, genügend häufige Kontrolle, Absperrung der Wasserzufuhr), bestand für die Versicherung keine Ersatzpflicht.

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